Sexualität ist eine Kraft, die jedem Menschen gegeben ist. Wie vieles im Leben unterliegt auch diese Veränderungen, die manchmal als unbedeutend empfunden werden, manchmal besteht aber auch der Wunsch nach einer Klärung und Verbesserung.
Je nach Problem und Beziehungssituation ist eine Einzel-oder Paartherapie sinnvoll. Jede sexuelle Funktionsstörung belastet den betroffenen Menschen und seinen Partner
In der Therapie finden Gespräche über die eigene Sexualität des Patienten bzw. des Paares statt. Es geht dabei um das sexuelle Erleben, Denken und Handeln, um das Wissen über Sexualität, Wünsche, Erwartungen, die sexuelle Lebensgeschichte usw.
Es ist oft zu Beginn der Therapie ungewöhnlich für den Patienten über seine sexuellen Probleme genau zu berichten, da dieses Gebiet immer noch sehr tabuisiert und leistungsbesetzt ist. Diese Beklemmung weicht normalerweise schon in den ersten Stunden der Therapie einer Erleichterung.
Je nach Anliegen werden Übungen in den Therapiestunden besprochen, die der Patient oder das Paar dann zu Hause ausprobieren sollten.
Sexualmedizinische Behandlung ist keine „Organtherapie“ aber auch keine Psychotherapie. Gleichwohl können beide Therapieoptionen integriert werden. Das heisst auch, dass Medikamente unterstützend eingesetzt werden können. Eine Kombination der Therapie mit Hypnose kann sehr effektiv sein.
Eine vorherige medizinische Abklärung, kann bei einigen Patienten notwendig und sinnvoll sein.
Oft kann das Problem bereits nach wenigen Sitzungen gelöst werden. Manchmal kann es sein, dass die Behandlung in eine längere Sexualtherapie übergeht. Es finden dann in der Regel Sitzungen in einem 14tägigen Rhythmus statt, die sich durchschnittlich über 6-9 Monate erstrecken.